Tiere                                                                                                                                    

03. März 2020

 

Mindestens 648 Geier in Guinea-Bissau tot aufgefunden

Laut der Vulture Conservation Foundation (VCF) wurden in den letzten 10 Tagen in Guinea-Bissau Hunderte von Geiern tot aufgefunden.

Am Freitag lag die bekannte Zahl der Todesopfer bei 648, und diese Zahl steigt weiter an, was einen massiven Schlag für die Geierpopulationen des Landes darstellt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Letzte Woche wurde in der östlichen Provinz Bafatá ein Vorfall gemeldet, von dem ursprünglich angenommen wurde, dass er rund 200 Geier getötet hat. In der Folge stieg die Zahl der Todesopfer jedoch erheblich an. Ursprünglich wurde eine Vergiftung als Ursache angesehen, da dies in ganz Afrika häufig vorkommt und heute als die größte Bedrohung für Geier auf dem gesamten Kontinent gilt.

André Botha, Programmmanager des Endangered Wildlife Trust Afrikas für Geier in Afrika, sagte: "In den letzten Jahren haben wir leider mehrere Vorfälle erlebt, bei denen Hunderte von Geiern um einen vergifteten Kadaver herum starben, normalerweise aufgrund eines Konflikts zwischen Mensch und Tier mit Raubtieren das war so ein Fall. "

Seitdem ist die Situation jedoch verwirrender geworden, da in mehreren Gebieten der Provinz Bafatá tote Vögel gefunden wurden. Eine solche Zerstreuung der Opfer hat den Fall kompliziert, da Vergiftungsvorfälle typischerweise konzentrierter sind. Daher muss die genaue Todesursache noch ermittelt werden.

Ein schnelles Reaktionsteam wurde in die Region geschickt und hatte bis zum 24. Februar mindestens 135 Geierkadaver verbrannt, um das Risiko einer Ausbreitung zu minimieren. Berichte über weitere Geiersterben aus dem ganzen Land haben die Angelegenheit jedoch kompliziert gemacht - auch wenn noch nicht alle offiziell bestätigt wurden. 

 

Jetzt ist das Büro der Weltgesundheitsorganisation in Bissau involviert, da ein solcher Vorfall eine Gefahr für die öffentliche Gesundheit darstellen könnte. Aus den Geierkadavern wurden Proben entnommen, die zur Laboranalyse nach Ghana geschickt werden, um die Todesursache zu bestimmen.

Was die betroffenen Arten betrifft, so scheint es, dass der vom Aussterben bedrohte Kapuzengeier die Hauptlast der Todesfälle getragen hat, und dieser entsetzliche Vorfall ist zweifellos ein schwerer Schlag für seinen Status in Westafrika.

VCF-Direktor José Tavares kommentierte: "Die Behörden waren bisher sehr reaktionsschnell und haben schnell gehandelt - dies muss beibehalten werden, bis die Todesursache gefunden ist."

Geier haben in den letzten Jahren in ganz Afrika südlich der Sahara dramatische Rückgänge erlitten, wobei die IUCN vier Arten als vom Aussterben bedroht eingestuft hat. Viele sind jetzt ernsthaft von einer echten Gefahr des Aussterbens bedroht - oder zumindest der Ausrottung aus weiten Gebieten, in denen sie einst üblich waren.

 

© Bird Guides

27. Januar 2020

 

Mindestens 20 tote Vögel tauchen auf den Matlacha-Inseln in Florida auf

Nachbarn sagten, dass tote Vögel in den letzten Tagen überall auf den Matlacha-Inseln aufgetaucht sind. Beatrice Storino zählte seit Freitag bis zu 20 Grackelvögel.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

"Ich hoffe, es ist keine Grippe oder irgendetwas, das die anderen Vögel oder den Fisch kontaminieren kann", sagte sie. "Ich will nur wissen, was zum Teufel los ist."

Frances Martorella hat ein paar Ideen, was all diesen Vogeltod verursacht haben könnte. "Ich dachte, vielleicht vergiftet sie jemand. Oder sie haben eine Krankheit oder etwas, das sie tötet", sagte sie.

 

Die Florida Fisch und Wildlife Conservation Commission gab bekannt, dass sie sich mit diesem Thema befassen. Bis sie die Ursache  haben, nimmt Martorella die Sache selbst in die Hand. Sie sammelte ein paar tote Vögel die sie gefunden hatte.

Der FWC empfiehlt, keine Kadaver ohne Handschuhe zu berühren. Sie können alle toten Vögel auf der Website für Vogelsterblichkeit unter https://legacy.myfwc.com/bird/ melden.

 

© Fox 4 News

                 Hier können sie tote Vögel melden!

19. Januar 2020

 

Ausgestorbene Hirschferkel-Art wieder entdeckt

Fast 30 Jahre galt es als ausgestorben, nun haben Forscher erstmals wieder einen Vietnam-Kantschil in freier Wildbahn entdeckt. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Team von Andrew Tilker von der Organisation Global Wildlife Conservation in den USA berichtet in der Zeitschrift "Nature Ecology and Evolution", dass das Huftier der Familie Hirschferkel, das etwa die Größe eines Hasen hat, im Osten Vietnams von einer Kamera gesichtet wurde. Das letzte bekannte Tier wurde 1990 gesehen.

 

Das Expertenteam folgte daher den Tipps von Anwohnern der Küstenstadt Nha Trang, die das Tier mit dem silbergrauen Rückenfell gesehen hatten. Innerhalb von sechs Monaten hätten 30 Fotofallen den Vietnam Kantil (Tragulus versicolor) mehr als 200 Mal unabhängig voneinander aufgenommen.

 

Wie viele Tiere der Art in der Region lebten, ist derzeit nicht bekannt. Das Tier kann als wissenschaftlich wiederentdeckt gelten, schreiben die Experten von Tilker, der derzeit Doktorand am Leibniz-Institut für Zoo und Wildtierforschung in Berlin ist. Für die lokale Bevölkerung war das Tier jedoch nie verschwunden.

© Worldnews

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